Junge Menschen laut Umfrage die fleißigsten Sparer

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    • 11.08.10
    • Geld & Gehalt
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Umfrage: Junge Menschen die fleißigsten Sparer

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Frankfurt/Main - Junge Menschen in Deutschland sind offenbar fleißige Sparer. Und sie erfüllen sich damit nicht nur Konsumwünsche, sondern sorgen für das Alter vor.

Wie aus einer am Mittwoch in Frankfurt am Main veröffentlichten Umfrage der Deutschen Bank hervorgeht, legen die 14- bis 25-Jährigen im Schnitt mehr als ein Fünftel ihres Einkommens auf die hohe Kante. Mit dem Ersparten erfüllen sich die Befragten nicht nur Konsumwünsche: 26 Prozent legen das Geld den Ergebnissen zufolge für ihre Altersvorsorge zurück. Immerhin 33 Prozent bezahlen damit Ausbildung, Studium oder Praktika. Der Umfrage nach ist der Anteil jugendlichen Sparer mit 20,4 Prozent nahezu doppelt so hoch wie die Sparquote der privaten Haushalte.

Im Durchschnitt knapsen junge Menschen monatlich 98 Euro von einem Einkommen von 480 Euro ab. Das Geld fließt meist auf ein Sparbuch, eine Sparcard oder in einen Sparplan. 66 Prozent der Befragten entscheiden sich der Umfrage nach für Spareinlagen. Mit deutlichem Abstand folgen Tagesgeldkonto (34 Prozent), Bausparen (25 Prozent) sowie die Riester-Rente (15 Prozent) und Lebensversicherungen (11 Prozent). Die Geldanlage in Aktien und Fonds ist mit 9 Prozent dagegen kaum gefragt.

Männer sparsamer als Frauen

In Zeiten von Arbeitslosigkeit, Massenentlassungen oder der Finanzkrise haben zudem offenbar immer mehr Jugendliche Zukunftsängste: Fast drei Viertel der 1.000 zufällig ausgewählten Schüler, Auszubildenden, Studenten und Berufstätigen gaben an, sich um ihre finanzielle Absicherung in späteren Jahren zu sorgen.

Im vergangenen Jahr waren es noch 61 Prozent. Dabei sind Frauen mit 79 Prozent unruhiger als Männer mit 66 Prozent. Dennoch sparen Männer fleißiger als Frauen - was aber auch auf das immer noch bestehende Gehaltsgefälle zwischen den Geschlechtern zurückgeführt werden kann. Unter den vier von fünf Jugendlichen, die regelmäßig Geld auf die hohe Kante legen, sparen Männer mit 112 Euro monatlich im Schnitt mehr als Frauen mit 86 Euro.

dapd

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