Todesdrama bei "Um Himmels Willen"

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Schock für Janina Hartwig und Fritz Wepper: Der Leopard, der die Münchnerin tötete, galt als zahm

München - Riesenschock für das Filmteam der ARD-Serie "Um Himmels Willen". Bei Vorbereitungen für das Weihnachtsspecial ist in Namibia eine Münchnerin ums Leben gekommen. Was passiert ist:

Tragischer Unfall bei der ARD-Erfolgsserie "Um Himmels Willen": Eine Münchner Mitarbeiterin der Produktionsfirma ist bei Dreh-Vorbereitungen in Afrika ums Leben gekommen – sie wurde von einem Leoparden angefallen und tödlich verletzt. Vergangene Woche war ein kleines Team der Münchner ndf (neue deutsche Filmgesellschaft) nach Namibia aufgebrochen, um verschiedene Drehorte für das große Weihnachtsspecial 2011 zu besichtigen. In dem 90-Minüter sollte auch ein Leopard eine Rolle spielen. Die Gruppe besuchte dafür eine Farm, auf der das Tier lebte.

Es sei schon häufig für Filme sowie Werbespots vor der Kamera gestanden, heißt es aus Produktionskreisen. Dennoch geschah das Unfassbare: Der eigentlich als zahm und völlig harmlos geltende Leopard griff urplötzlich die Mitarbeiterin des Filmteams an und verletzte die Frau so schwer, dass sie starb. Einzelheiten zum Opfer wollte die Produktionsfirma aus Rücksicht auf seine Familie nicht nennen. Es sei eine „langjährige Mitarbeiterin“ gewesen. „Wir sind tief getroffen“, erklärte ndf-Sprecherin Anja Konen-Praxl gegenüber der tz.

Die für Mittwoch geplante jährliche Veranstaltung "after work 2011", ein Branchentreff für Schauspieler, Produzenten und Journalisten, wurde abgesagt. Schauspieler waren bei der Besichtigung der Drehorte nicht zugegen. Das Team um Fritz Wepper und Janina Hartwig sollte Ende März ins südliche Afrika fliegen, um die Sonderausgabe (Arbeitstitel Mission unmöglich) zu drehen. In der Folge machen sich Bürgermeister Wöller (Wepper) und Schwester Hanna (Hartwig) auf denWeg zur Mission von Schwester Lotte. Ob die Schauspieler die Reise nach Namibia noch antreten oder ob die ndf den Dreh abbricht, wird in den kommenden Tagen entschieden. Noch stehen alle Kollegen völlig unter Schock und sind in tiefer Trauer.

THY

 

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