Berliner Bub (11) verirrt sich nach Wolfsburg

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Mit der U-Bahn durch Berlin war dem Bub (11) zu langweilig.

Wolfsburg - Vor dem Unterricht hatte ein elfjähriger Berliner Streit mit einem Mitschüler. Nach dem Zwist schwänzte der Junge die Schule und ist 200 Kilometer entfernt in Wolfsburg gelandet.

Erst setzte sich der Bub in eine U-Bahn. Als ihm die Fahrten durch die Hauptstadt zu langweilig wurden, sei er in den nächstbesten Zug gestiegen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Durch Zufall landete er in Wolfsburg. Hier verließen ihn dann sein Mut. Eine Passantin (49) fand den Schüler weinend auf dem Gehweg liegend und brachte ihn zur Polizei. Die Beamten informierten die ahnungslosen Lehrer und die Mutter, die ihren Spross schließlich abholte.

dpa

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