Keine guten Prognosen

So wird das Wetter am Muttertag

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Einen Regenschirm ist am diesjährigen Muttertag nicht unangebracht.

Offenbach - Die Eisheiligen werden wohl auch dieses Jahr wieder ausbleiben. Statt einer nördlichen ist eher eine Westwetterlage angesagt. Für den Muttertag sieht es trotzdem nicht gut aus.

Update vom 7. Mai 2015: Ein Foto- oder ein Video-Geschenk? Oder doch lieber einen selbstgebackenen Kuchen? Wer noch nichts für den Muttertag gekauft hat, braucht oft noch Last-Minute-Ideen - wir haben 4x5 für Sie zusammengestellt.

Die Eisheiligen lassen Deutschland immer seltener frösteln. „In den letzten Jahren sind sie oft ganz ausgeblieben“, sagte der Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Gerhard Lux, am Freitag in Offenbach. Auch in diesem Jahr müsse voraussichtlich nicht mit ihnen gerechnet werden. Als Tage der Eisheiligen gelten nach DWD-Angaben der 11. bis 15. Mai, weil bis Mitte des 19. Jahrhunderts in dieser Periode fast regelmäßig Kaltlufteinbrüche beobachtet worden seien.

"Kaum noch was übrig von den Eisheiligen"

„Inzwischen ist kaum noch was übrig von den Eisheiligen, vor allem im Süden“, sagte Meteorologe Lux. Die Häufigkeit von Kaltlufteinbrüchen Mitte Mai liege vor allem im süddeutschen Raum inzwischen deutlich unter 50 Prozent. Ursache sei nach Einschätzung vieler Experten der Klimawandel.

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Auch 2014 müssen Obstbauern, Gärtner und Winzer die Eisheiligen voraussichtlich nicht fürchten. Statt der notwendigen nördlichen Wetterlage, die Kaltluft ins Land schaufeln würde, gebe es eine starke Westwetterlage. Unbeständiges Wetter sei die Folge. Die Temperaturen lägen mit maximal 12 bis 18 Grad im Mai-Mittel. „Am kältesten wird der Muttertag.“ Für München etwa sind für den Sonntag Temperaturen um die 14 Grad und Regen angesagt.

dpa

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