Wir den Angeklagten der Prozess gemacht?

Loveparade-Katastrophe: Verfahren zieht sich hin

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Die Loveparade-Gedenkstätte in Duisburg: 21 Menschen starben bei der Massenpanik im Jahr 2010.

Duisburg - Mehr als vier Jahre nach der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg zieht sich die juristische Aufarbeitung in die Länge. Zehn Mitarbeiter von Behörden und Veranstalter sind angeklagt. 

Ein Sprecher des Landgerichts Duisburg teilte am Mittwoch mit, in diesem Jahr sei voraussichtlich nicht mehr mit einer Entscheidung über die Eröffnung des Hauptverfahrens zu rechnen.

Durch eine Massenpanik bei der Loveparade 2010 hatten 21 Menschen ihr Leben verloren. Als Grund für die Verzögerung nannte der Gerichtssprecher, dass noch Stellungnahmen eingeholt und weitere 90 Computer-CDs mit Bildern gesichtet werden müssten.

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen zehn Mitarbeiter von Behörden und vom Veranstalter erhoben. Sie wirft ihnen fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vor. Das Landgericht muss darüber entscheiden, ob ihnen aufgrund dieser Anklage der Prozess gemacht wird.

dpa

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