Ergebnis von Stiftung Warentest

So gut sind Salami-Pizzen aus dem Tiefkühler

Berlin - Wie gut sind Salami-Pizzen aus dem Tiefkühlregal? Das testete die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest in ihrer April-Ausgabe, mit erstaunlichem Ergebnis.

Die Casa Romantica war laut Stiftung Warentest mit Weißöl belastet.

In der April-Ausgabe seiner Zeitschrift nimmt Stiftung Warentest Tiefkühl-Salami-Pizzen unter die Lupe. Insgesamt 27 Produkte wurden genauer untersucht, und das mit erstaunlich gutem Ergebnis. Lediglich zwei der untersuchten Pizzen gaben den Testern einer Pressemitteilung von Donnerstag zufolge Anlass zu Kritik. Bei der Pizza Real von Tip wurde demnach die unzutreffende Zubereitungsempfehlung und das teils rohe und bittere Gemüse beanstandet. Mit zu viel Weißöl war dagegen die Casa Romantica belastet. Nach Angaben von Stiftung Warentest darf die Lebensmittelindustrie Weißöl zwar für Maschinen und Geräte benutzen, in Lebensmittel solle es aber nicht gelangen. Die preiswerten Eigenmarken des Handels schnitten den Ergebnissen zufolge überwiegend „befriedigend“ ab. Die gleiche Beurteilung bekam auch eine glutenfreie Salami-Pizza.

Die Pizza Real von Tip erntete weniger gute Kritiken.

Den Großteil der 27 getesteten Tiefkühl-Pizzen darf man sich aber ohne Bedenken schmecken lassen. Ihr Belag war besonders aromatisch, Rand und Boden waren außen knusprig und innen luftig-locker, so wie man sich eine gute Pizza vorstellt. Fünf Produkte wurden von Stiftung Warentest als „sehr gut“ bewertet, 19 erhielten das Qualitätsurteil „Gut“, darunter zwei Bio-Produkte. Die besten Ergebnisse erzielten überwiegend klassische, teure Markenprodukte.  

Trotz der guten Testergebnisse mahnt die Verbraucherorganisation zum maßvollen Genuss, da die meisten Produkte jede Menge Kalorien, Fett und Salz enthielten. Doch die Nährwert-Bilanz ist auch bei Salami-Pizzen vom Original-Italiener um die Ecke nicht viel besser.

vh

Rubriklistenbild: © Stiftung Warentest

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