Sportbund setzte geschultes Personal ein

Osnabrück - Der Stadtsportbund reagiert auf die Vorwürfe der sexuellen Gewalt in einem von ihm organisierten Feriencamp. Es heißt: Geschultes Personal habe die Kinder betreut.

Die Kinder im Feriencamp des Stadtsportbundes Osnabrück auf der Insel Ameland werden nach Angaben des Vorsitzenden von geschultem Personal betreut. Was die Betreuer von den schweren sexuellen Übergriffen mitbekommen haben, sei aus seiner Sicht noch nicht geklärt, sagte der Vorsitzende Wolfgang Wellmann am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa.

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Sexuelle Gewalt im Feriencamp

In dem Camp waren nach einem Bericht der “Neuen Osnabrücker Zeitung“ Jungen von Kindern und Jugendlichen in mindestens sechs Fällen schwer missbraucht worden. An der Ferienfreizeit hatten nach Darstellung des Stadtsportbundes 170 Jungen und Mädchen zwischen 8 und 16 Jahren teilgenommen.

Entsetzen über Gewalt-Vorwürfe

Der Osnabrücker Oberbürgermeister Boris Pistorius (SPD) hat mit Bestürzung auf die Gewaltvorwürfe in einem Feriencamp des Osnabrücker Stadtsportbundes reagiert. “Als ich von den Vorwürfen erfahren habe, war ich entsetzt. Ich hoffe, dass die Ermittlungsbehörden die Geschehnisse lückenlos aufklären können, die Opfer professionellen medizinischen und psychologischen Beistand erfahren und die mutmaßlichen Täter rechtliche Konsequenzen zu erwarten haben“, sagte Pistorius am Mittwoch in einer Mitteilung.

dpa

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