Polizei ermittelt auf Hochtouren

Inga und Elias verschwunden: Gibt es Parallelen?

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Inga war am 2. Mai in einem Wald bei Stendal verschwunden.

Magdeburg - Seit dreieinhalb Monaten ist die kleine Inga aus Sachsen-Anhalt verschwunden. Trotz großen Aufwands hat die Polizei keine Ahnung, was ihr zugestoßen ist.

Kurz vor ihrem sechsten Geburtstag bleibt die kleine Inga aus Sachsen-Anhalt spurlos verschwunden. „Aufgegeben haben wir Inga noch nicht“, sagte der Sprecher der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord, Frank Küssner. Dreieinhalb Monate nach dem Verschwinden fehle der Ermittlungsgruppe „Wald“ noch immer eine heiße Spur. Die 20-köpfige Gruppe fahndet weiter.

„Wir haben bislang über 1000 Hinweise erhalten. Vereinzelt kommen noch immer welche dazu“, berichtete Küssner. Inga war am 2. Mai in einem Wald bei Stendal verschwunden. Dort war sie mit ihrer Familie zu Besuch. Die Polizei hat keine Anhaltspunkte, was ihr zugestoßen sein könnte. Inga hat am kommenden Dienstag Geburtstag.

Laut Küssner hat die Polizei einen sehr großen Aufwand betrieben, um Inga zu finden. Insgesamt habe es 25 Einzelsuchen gegeben. Mehr als 1500 Helfer von Polizei, Deutschem Roten Kreuz und Feuerwehren sowie Freiwillige waren im Einsatz. Gut 80 Suchhunde halfen mit.

Eine enge Zusammenarbeit gebe es mit den Ermittlern aus Potsdam, die nach dem vermissten Elias suchen. Der Sechsjährige war am 8. Juli verschwunden. Aus Sicht der Ermittler gebe es aber bislang keine Parallelen.

dpa

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