Lösungsmittel statt Spülung: Patient in Lebensgefahr

Bad Homburg/Gießen - Verhängnisvolle Verwechslung: Einem Patienten in Hessen soll statt einer Blasenspülung das hochgiftige Lösungsmittel Xylol verabreicht worden sein.

Das berichtete die “Bild“-Zeitung am Freitag. Der 85- Jährige, der inzwischen in einer Gießener Klinik liegt, schwebe in Lebensgefahr. Peter Ruf, Pflegedienstdirektor der Bad Homburger Hochtaunus-Kliniken bestätigte den Vorfall, schränkte aber ein, es sei noch nicht geklärt, um welches Mittel es sich gehandelt habe.

Der “Bild“ zufolge hatten Krankenschwestern die Lösung einem 85- Jährigen nach einer Operation versehentlich verabreicht. Die Kriminalpolizei in Bad Homburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Wie es zu der Verwechslung kommen konnte, war zunächst unklar. Ruf kündigte eine “lückenlose Aufklärung“ an. “Wir bedauern den Vorfall sehr“, sagte er.

dpa

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