Verdacht

Max-Planck-Gesellschaft: Millionen veruntreut?

Garching - Bei der Max-Planck-Gesellschaft sind einem Bericht des "Spiegel" zufolge mutmaßlich Forschungsgelder in Millionenhöhe veruntreut worden.

Wie das Magazin und das ARD-Politikmagazin "Report Mainz" am Freitag vorab unter Berufung auf internen Unterlagen berichteten, hat das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching Aufträge in einer Höhe von insgesamt sieben Millionen Euro an ein Unternehmen vergeben. Leistungsnachweise oder Belege habe das Unternehmen nicht vorlegen müssen.

Mehrheitseignerin des Unternehmens sei die Ehefrau des damaligen Leiters des Halbleiterlabors des Instituts gewesen. Der Physiker hielt demnach auch selbst Anteile. Der Physiker habe die Vorwürfe in einer Stellungnahme als "haltlos" zurückgewiesen.

afp

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