Am 1. April

Kurios: Weiße Kängurus hüpfen durch Brühl 

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Putzfidel hüpfte dieses Känguru zusammen mit einem Artgenossen durch einen Stadtteil von Brühl.

Brühl - Hört sich an wie ein Aprilscherz, war aber keiner: In Nordrhein-Westfalen meldete eine Anruferin bei der Polizei einer herumhüpfendes weißes Kanguru. Es war zusammen mit einem Artgenossen ausgebüxt.

Freilaufendes Känguru in Nordrhein-Westfalen gesichtet - und das am 1. April? Bei diesem Anruf dachten die Beamten im Rhein-Erft-Kreis nahe Köln zunächst an einen Scherz, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

"In Anbetracht des Datums" habe der diensthabende Beamte am Mittwochabend den Sachverhalt "sehr ausführlich hinterfragt". Die Anruferin habe aber "sehr glaubhaft" gewirkt und "schlüssige Antworten" gegeben. So rückten die Ermittler aus - und trafen tatsächlich ein weißes Känguru an. Das Tier sei auf einem Acker in Brühl "recht fidel" unterwegs gewesen.

Das Känguru ließ sich den Angaben zufolge weder von der Polizei noch von der Feuerwehr einfangen. Unklar war zunächst auch, woher es gekommen war. Die Polizei vermutete, es sei aus einem Zirkus in der Nähe entlaufen, dort wurde aber keins vermisst.

Der Besitzer meldete sich schließlich selbst bei der Polizei und gab an, ihm sei noch ein weiteres Känguru abhanden gekommen. Obwohl auch das zweite Tier von den Beamten gesichtet wurde, blieben alle Fangversuche erfolglos. In der Nacht gab der Besitzer dann Bescheid, beide Kängurus seien ins Gehege zurückgekehrt.

Ermöglicht wurde der Ausflug laut Polizei wahrscheinlich von Nachwirkungen des Orkantiefs "Niklas". Durch den starken Wind sei der Zaun des Känguru-Geheges beschädigt worden, so dass die Tiere die Umgebung erkunden konnten.

AFP

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