Keine Explosionsgefahr

Gasaustritt in Mainz: Großeinsatz der Feuerwehr

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Ausgetretenes Gas in einer Straße in der Mainzer Innenstadt: Die Feuerwehr ist im Großeinsatz.

Mainz - Eine dichte Nebeldecke zieht durch die Straßen in Mainz. Es handelt sich um Kohlenstoffdioxid, das aus einem Lkw austritt. Bewohner müssen die Umgebung für Stunden großräumig meiden.

Eine große Menge an ausströmendem Kohlendioxid hat am Dienstag Teile der Mainzer Innenstadt lahmgelegt. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr war das Gas am Mittag aus einem Lkw nahe einer Sektkellerei entwichen. Dichte weiße Wolken legten sich über den Boden der umliegenden Straßen. Ein angrenzender Weihnachtsmarkt wurde geschlossen, einige Busse und Bahnen konnten nicht fahren. Zudem wurden Anwohner aufgefordert, nicht in Kellerräume zu gehen und auch das Erdgeschoss zu meiden, wie die Feuerwehr berichtete.

Der Fahrer des Tankzuges wurde durch das eiskalte Gas leicht verletzt und im Krankenhaus ambulant behandelt. Kohlendioxid ist zwar ungiftig, farb- und geruchlos. Es ist allerdings schwerer als Luft und verdrängt den Sauerstoff, deshalb kann es zu Bewusstlosigkeit führen.

Am späten Nachmittag erklärte die Polizei, der Gasaustritt habe sich „so gut wie erledigt“. Der Verkehr rolle wieder. Man müsse aber noch abwarten bis sich das Gas verflüchtigt habe. Die Feuerwehr teilte später mit, der Austritt sei gestoppt. Man kontrollierte noch Kellerräume, um diese möglicherweise zu lüften. Laut der Feuerwehrleitstelle bestand keine Explosionsgefahr.

Ob ein technischer Defekt oder ein Bedienungsfehler zum Gasaustritt führte, war zunächst unklar. Die Polizei stellte den Lastwagen sicher. Möglicherweise war eine Leitung defekt, wie eine Polizeisprecherin sagte.

dpa

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