Nach tragischem Flugzeugunglück

Gedenkplatte an Schule für 18 Germanwings-Opfer

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Der Teppich aus Blumen und Kerzen sammelte sich nach dem Absturz vor dem Gymnasium an.

Haltern - 16 Schüler und zwei Lehrerinnen des Joseph-König-Gymnasiums sind beim Germanwings-Absturz im Februar ums Leben gekommen. Zu den 18 Kirschbäumen, die für die Verstorbenen gepflanzt wurden, kommt nun ein weiteres Gedenksymbol:

Das Joseph-König-Gymnasium im nordrhein-westfälischen Haltern am See erinnert mit einer stählernen Platte an die 16 Schüler und zwei Lehrerinnen, die bei der Germanwings-Katastrophe in Frankreich ums Leben gekommen sind. Die Tafel mit den Namen der 18 Absturzopfer sollte dem Schuldirektor zufolge am späten Freitagnachmittag unter Ausschluss der Medien in einer kurzen feierlichen Zeremonie mit Gedenkgebeten von zwei Pfarrern eingeweiht werden. Aus der etwa drei Zentimeter starken Stahlplatte wurden die Opfernamen herausgeschnitten. "Sie fehlen ebenso, wie uns die Schüler und Lehrerinnen", sagte Direktor Ulrich Wessel der Nachrichtenagentur AFP.

Gedenktafel wird auf dem Schulhof angebracht

Die Tafel befindet sich auf dem Schulhof, unweit von 18 Kirschbäumen, die bereits im Gedenken an die Opfer auf einer Blumenwiese gepflanzt worden waren. Der Airbus A320 der Lufthansa-Tochter Germanwings war Ende Februar in den französischen Alpen zerschellt. Alle 150 Menschen an Bord starben, darunter die Schüler und Lehrerinnen des Halterner Gymnasiums. Der deutsche Copilot Andreas L. steht im Verdacht, die Maschine absichtlich gegen eine Bergwand gesteuert zu haben, vermutlich um sich zu töten. Der 27-Jährige soll wegen schwerer Depressionen mit Suizidgefahr früher in Behandlung gewesen sein.

AFP

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