Familiendrama: Kinder waren betäubt

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Vier Personen verbrannten in einem Auto im brandenburgischen Schönefeld bis zur Unkenntlichkeit

Schönefeld - Die drei Kinder, die vor mehr als sechs Wochen in einem Auto im brandenburgischen Schönefeld verbrannten, sind vorher mit Medikamenten betäubt worden.

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“In ihrem Blut wurden Schlafmittel festgestellt“, sagte der Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Ralf Roggenbuck, am Montag der Deutschen Presse- Agentur dpa. Laut toxikologischem Gutachten war die Dosis nicht tödlich.

Die Leichen der Sechs- bis Elfjährigen und ihrer Mutter waren am 24. September in einem ausgebrannten Auto entdeckt worden. Die Ermittler gehen von einem sogenannten erweiterten Selbstmord der Mutter aus.

In der Wohnung der Berliner Familie hatten die Ermittler nach der Tragödie Abschiedsnotizen der Frau entdeckt. Außerdem lagen in dem ausgebrannten Auto Reste eines Benzinkanisters. Die Mutter soll nach unbestätigten Angaben wegen Depressionen in ärztlicher Behandlung gewesen sein.

dpa

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