Doping bei Jugendlichen: Neue Webseite klärt auf

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Ein größerer Bizeps: Dieser Wunsch verleitet männliche Jugendliche zum Anabolika-Konsum.

München - Doping ist nicht nur im Spitzensport ein Problem - auch manche Jugendliche greifen zu Pillen, um ihren Körper in Form zu bringen. Ein neues Internetportal klärt über die Risiken auf:

Die Seite der Technischen Universität München (Link) führt Jugendlichen vor Augen, wie der Körper auf die 15 am häufigsten verwendeten Doping-Substanzgruppen reagiert, wie die Hochschule mitteilt.

Gerade bei Heranwachsenden könne der Missbrauch von Medikamenten fatale gesundheitliche Folgen haben: Bauen Jungen ihre Muskeln etwa mit Hilfe von Anabolika auf, schrumpfen ihre Hoden womöglich. Auch sei es möglich, dass ihre Brüste sich ausbilden und ihre Haut von schwerer Akne verunstaltet wird. Bei Mädchen führe es hingegen oft zu Reizbarkeit und Unruhe, wenn sie Appetithemmer schlucken, um schlanker zu werden. Die Nebenwirkungen solcher Mittel reichten bis hin zu Wahnvorstellungen.

Den Angaben zufolge nehmen schätzungsweise drei bis zwölf Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland Medikamente ein, um attraktiver und leistungsfähiger zu werden. Jungen wollten dadurch in der Regel muskulöser werden, während bei Mädchen das Abnehmen im Vordergrund stehe.

dpa

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