Bordell-Chefin klagt gegen Vergnügungssteuer

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Das Verwaltungsgericht Stuttgart verhandelt über die Klage einer Bordellbetreiberin. Sie weigert sich, die  geforderte Vergnügungssteuer von rund 53 000 Euro zu zahlen (Symbolbild).

Stuttgart - Das Verwaltungsgericht Stuttgart verhandelt über die Klage einer Bordellbetreiberin. Sie weigert sich, die  geforderte Vergnügungssteuer von rund 53 000 Euro zu zahlen.

Sie begründet dies damit, dass sie die 35 Zimmer des Bordells nur den Prostituierten überlasse. Es sei auch nicht steuergerecht, dass nicht berücksichtigt werde, ob ein Zimmer nur einen oder jeden Tag im Monat genutzt wird, oder wie oft es zu sexuellen Handlungen kommt. Die seit 2008 wirksame Vergnügungssteuer-Satzung der Stadt gilt ausdrücklich auch für die “Einräumung der Gelegenheit zu sexuellen Vergnügungen“.

dpa

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