Böllerschuss kostet Schützen die Hand

Hamm - Böllerschüsse zum Schützenfest haben einen Kanonier in Hamm in Westfalen eine Hand gekostet. Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei von einem "tragischen Unglücksfall" aus.

Das sagte der Vorsitzende des Schützenvereins Westtünnen, René Kiese, am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Der Mann werde weiter in einer Spezialklinik behandelt, die Hand sei aber nicht mehr zu retten gewesen, sagte Kiese. Der Zustand des Mannes sei stabil.

Das Unglück war beim Hantieren mit dem Nachbau einer preußischen Kanone passiert. Das Geschütz sei mittlerweile sichergestellt worden und werde untersucht, so Kiese. Der 34-jährige Kanonier feuerte am Samstagabend Böllerschüsse zu einer Siegerehrung ab. Beim dritten Schuss hatte sich das Schwarzpulver vorzeitig entzündet. Die Polizei geht nach eigenen Angaben von einem “tragischen Unglücksfall“ aus.

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dpa

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