Unterschiedliche Theorien

Aprilscherz: Woher kommt das eigentlich?

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April, April!

Berlin - Am 1. April veralbern sich Menschen gegenseitig mit Streichen. Woher genau das stammt? Dazu gibt es unterschiedliche Theorien.

Update vom 31. März 2015: Warum spielen wir uns am 1. April Streiche? Welchen Hintergrund hat dieser Brauch? Und welche Arten von Aprilscherzen kommen überhaupt an? Diese und weiter Fragen beantworten wir in unserem Artikel zum 1. April - inklusive der besten Scherze der vergangenen Jahre.

So werden etwa leichtgläubige Zeitgenossen auf unsinnige Botengänge geschickt und sollen Owidumm oder Nebeltrenner besorgen. Andere beglücken ihre Gegenüber mit unsinnigen Fantasiegeschichten. In Deutschland ist die Redewendung „in den April schicken“ erstmals 1618 in Bayern überliefert.

Unklar ist, woher der Aprilscherz stammt. Es begann möglicherweise in antiker Zeit mit ausschweifenden Liebesfesten für die römische Göttin Venus („Veneralia“) oder entwickelte sich aus einem dem Kriegsgott Mars gewidmeten Narrenfest („Quirinalia“). Ein Grund könnte auch die Kalenderreform des französischen Königs Karl IX. gewesen sein. 1564 verlegte er Neujahr vom 1. April auf den 1. Januar. Als „April-Narr“ galt, wer am alten Datum festhielt.

dpa

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