Mann erschießt Ex-Freundin und sich selbst

Bremen - Ein 26 Jahre alter Mann hat in Bremen seine 18 Jahre alte Ex-Freundin erschossen und deren Mutter durch weitere Schüsse schwer verletzt. Im Anschluss richtete der Mann die Waffe gegen sich selbst.

Der Täter, der der Polizei durch mehrere Straftaten bekannt war, starb im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Die Hintergründe der grausamen Tat liegen nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler in einem Beziehungsstreit.

Der 26-Jährige hatten laut Polizei am Wohnhaus der Familie seiner Ex-Freundin in Habenhausen bei Bremen geklingelt. Als der Bruder (16) des Mädchens öffnete, stürmte der Täter sofort zu der 18-Jährigen, zog eine Waffe und schoss auf die junge Frau. Die 45 Jahre alte Mutter eilte zu Hilfe, wie es hieß. Daraufhin schoss ihr der Mann, ein Deutscher, in die Brust. Gleich danach, so der Polizeisprecher, richtete er die Waffe gegen sich selbst und schoss sich in den Kopf. Die 18-Jährige erlag noch am Tatort ihren Verletzungen. Die Mutter kam mit schwersten Brustverletzungen in eine Klinik. Die Rettungskräfte brachten auch den Täter in ein Krankenhaus.

Woher der junge Mann die Waffe hat, ist den Angaben nach noch unklar. Auch die genauen Hintergründe müssen die Ermittler erst noch erforschen. Bisher ist unklar, wie eng die Beziehung zwischen Opfer und Täter gewesen ist. Der Schütze ist laut Polizei bereits durch Körperverletzung, Einbrüche und Drogendelikte aufgefallen.

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