Klage von Künstler Clar abgewiesen

Rihanna gewinnt Plagiatsprozess in Streit um Videoclip

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US-Sängerin Rihanna.

Paris - Popstar Rihanna hat in Frankreich einen Plagiatsprozess gegen einen US-Künstler gewonnen. Es ging um ein Musik-Video aus dem Jahr 2010.

Das Pariser Strafgericht wies die Klage des Künstlers James Clar auf fünf Millionen Euro Schadenersatz wegen eines Rihanna-Musikvideos am Donnerstag zurück. Clar hatte der 28-jährigen Sängerin vorgeworfen, in einem Videoclip eine seiner Kunstinstallationen nachgeahmt zu haben.

Stein des Anstoßes ist das Video zu Rihannas 2010 erschienenem Song "Rockstar 101". Dort ist gleich zu Beginn kurz eine Installation aus Leuchtstoffröhren und Draht mit den Wörtern "rock" und "star" zu sehen. Clar sah daran eine Imitation seiner 2006 geschaffenen Installation "You and me", in der zwei Wörter aus dem gleichen Material und in identischer Anordnung gezeigt werden.

Das Pariser Strafgericht erklärte nun, es gebe zwar Ähnlichkeiten zwischen beiden Werken, die Unterschiede überwögen aber. Die Klage des Künstlers wurde deswegen abgewiesen. Das Gericht wies zugleich Rihannas Forderung nach 100.000 Euro Schadenersatz wegen Verfahrensmissbrauch zurück.

AFP/dpa

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