Nach Heli-Absturz: Sängerin will 1 Million Euro

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Anna-Maria Zimmermann

Nieheim/Bielefeld - Nach ihrem Absturz in einem Hubschrauber im vergangenen Dezember hat “DSDS“-Schlagersängerin Anna-Maria Zimmermann den Piloten verklagt.

Ihr Manager Alexander Frömelt sagte der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag, er schätze die Höhe der gemeinsamen Klage der drei Unfallopfer auf eine Million Euro. Er bestätigte damit einen Bericht der “Bild am Sonntag“.

Im Oktober vergangenen Jahres war der Helikopter mit Zimmermann, ihrem Manager und einem Tontechniker auf dem Weg zu einem Auftritt im Landeanflug abgestürzt. Die Sängerin wurde schwer verletzt im Krankenhaus behandelt. Ein Stück ihrer Lunge wurde entfernt, ihr linker Arm ist derzeit noch gelähmt.

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Neben Kosten für Krankenhaus und Reha führten auch die abgesagten Auftritte Zimmermanns zu der enormen Schadenssumme, sagte Frömelt. “Die Versicherung des Piloten weigert sich bisher, zu zahlen.“ Daher habe man den Weg der Klage gewählt, um nicht selbst auf dem Schaden sitzen zu bleiben. Der Hubschrauberpilot hatte Flugfehler abgestritten.

Möglicherweise könne die Sängerin, die bei der TV-Castingshow “Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) mitgemacht hatte, noch in diesem Jahr ihre Gesangskarriere fortsetzen, hoffte der Manager: “Da kämpft sie drum. Sie will unbedingt zurück auf die Bühne.“

dpa

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