Königliche Stippvisite: Carl XVI. Gustaf und Silvia in Hamburg

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Schwedens Königspaar Carl XVI Gustaf (r) und Silvia blicken am Dienstag (10.11.2009) zusammen mit Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU).

Hamburg - Royale Stippvisite in Hamburg: Schwedens König Carl XVI. Gustaf und seine Frau Silvia sind am Dienstag zu einem Kurzbesuch in die Hansestadt gekommen.

Das Königspaar wurde am Abend von Bürgermeister Ole von Beust (CDU) auf dem roten Teppich vorm Hotel “Grand Elysee“ in Empfang genommen. Dort hatten sich bei nasskaltem Wetter etwa ein Dutzend Schaulustige versammelt, um einen Blick auf den königlichen Besuch zu werfen. Anlass für die Visite war ein Gala-Dinner zum 50-jährigen Bestehen der Schwedischen Handelskammer in Deutschland.

Königin Silvia stattet Norddeutschland regelmäßig Besuche ab, etwa zu Benefiz-Veranstaltungen für ihre Childhood-Stiftung. Erst am Wochenende hatte sie in einem TV-Interview über ihr Engagement für hilfsbedürftige Kinder in aller Welt berichtet. Zudem verriet die aus Deutschland stammende Monarchin dabei, dass sie die Hochzeit ihrer ältesten Tochter Victoria im nächsten Jahr schon jetzt beschäftige.

Bei dem Gala-Dinner in Hamburg sollte auch der Schwedische Exportpreis verliehen werden. Die Auszeichnung geht jeweils an ein mittelständisches und ein Großunternehmen, “die auf dem deutschen Markt besonders erfolgreich sind“, hieß es. Sie wird seit 2003 jährlich von der Schwedischen Handelskammer und dem Schwedischen Außenwirtschaftsrat vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören die Firmen Vattenfall, Securitas und Almondy.

Deutschland ist der größte Handelspartner Schwedens, wie die Handelskammer betont. Im Jahr 2008 importierte das Land demnach Waren und Dienstleistungen im Wert von 18,6 Milliarden Euro aus Deutschland. Im Gegenzug verbuchten schwedische Unternehmen Exporte auf den deutschen Markt in Höhe von 12,1 Milliarden Euro. Rund 700 schwedische Tochtergesellschaften mit einem jährlichen Gesamtumsatz von rund 45 Milliarden Euro beschäftigen hierzulande etwa 140 000 Mitarbeiter.

dpa

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