Eurovision 2011: Fällt Hamburg raus?

Hamburg - Vier deutsche Städte wollen den Eurovision Song Contest 2011 ausrichten. Wer den Zuschlag bekommt, ist völlig offen. Terminprobleme könnten Hamburg einen Strich durch die Rechnung machen.

Der bereits festgelegte Termin des Eurovision Song Contest 2011 bereitet der ARD Probleme. Wie die Ausrichter von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) bereits vor Tagen festlegten, soll das Finale am 21. Mai über die Bühne gehen - das ist aber auch der Tag des DFB-Pokalfinales, das im kommenden Jahr ebenfalls das Erste turnusgemäß übertragen müsste, nachdem das ZDF dieses Jahr dran war.

Im Kampf der Städte um die Austragung - ins Rennen gebracht haben sich Hamburg, Hannover, Berlin und Köln - läuft möglicherweise vieles auf Berlin hinaus. Und das nicht nur, weil im Ausland erwartet würde, dass sich das neue coole Lena-Land in seiner Hauptstadt präsentiert, die international als “trendy“ gilt. In NDR-Kreisen wird eine Entscheidung für den genauen Ort nicht vor Mitte Juni erwartet. Bei der Verfügbarkeit großer Veranstaltungshallen mit mehr als 10 000 Plätzen bekommt beispielsweise Hamburg Probleme.

Oslo hat gezeigt, dass eine Riesen-Arena mehrere Wochen benötigt wird - wegen Aufbau, Proben und drei Shows innerhalb einer Woche. Hamburgs große und geeignete Halle O2-World kündigt bereits für den 14. Mai eine Motorrad-Show und für den 22. Mai eine Schlagershow mit deutschsprachigen Künstlern an, während zum Beispiel in der O2-World Berlin noch keine Veranstaltungen vorgesehen wären. In Kölns Riesenhalle Lanxess-Arena dagegen ist am 22. Mai ein Konzert von Roger Whittaker geplant. Bei einer Pressekonferenz um 12.00 Uhr in Köln wollten Grand-Prix- Siegerin Lena Meyer-Landrut und ihr Mentor Stefan Raab über die vergangenen aufregenden Wochen und über die Zukunft plaudern.

dpa

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