Dörrie entschuldigt sich bei Neubauer

+
Doris Dörrie.

München - Für ihre persönliche Kritik an Christine Neubauer muss sich die Filmemacherin Doris Dörrie entschuldigen. In der Sache bleibe Sie aber hart, erklärte Dörrie.

Die Regisseurin Doris Dörrie (55) entschuldigt sich für ihren persönlichen Angriff auf die im Fernsehen “sehr präsente“ Schauspielerin Christine Neubauer (48) - in der Sache aber legt sie nach. “Ich glaube, ich muss öffentlich Abbitte tun und mich bei Frau Neubauer entschuldigen: Also, es tut mir leid, ich wollte sie gar nicht persönlich kränken. Aber ich bestehe darauf, dass die Programmverantwortlichen komplett bescheuert sind, 115 Filme im Jahr mit ihr zu zeigen“, zitiert das “Süddeutsche Zeitung Magazin“ am Freitag die Filmemacherin (“Kirschblüten ­ Hanami“, “Männer“).

Ob sie mit ihrer Kritik an der Einschaltquoten-Ausrichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht auch die vielen Millionen Zuschauer beleidige, für die die jährlich 10.373 Neubauer-Minuten im deutschen Fernsehen eine Freude seien? “Das ist das Totschlagargument der gesamten Branche: Die Deppen da draußen wollen es so, und wir hier drinnen mit Abitur geben ihnen, was sie brauchen.“

Im März war Dörrie von der Zeitschrift “TV Spielfilm“ mit auf Neubauer gemünzten Worten zitiert worden: “Wenn ich noch eine Frau sehe, die eigentlich 50 ist, aber sagt, sie ist 35, und eine Farm in Afrika aufmacht, dann hole ich das Maschinengewehr.“

dpa

Kommentare