Tangermünder hoffen auf Mittel aus „Jugend stärken im Quartier“-Programm

„Wenn das Geld fließt“

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Groß ist der Platz, auf dem es sich wohl gut rollen lässt. Doch das Skateboardfahren macht erst richtig Spaß, wenn, wie es beispielsweise in Stendal und Osterburg ermöglicht wurde, Rampen und andere nutzbare Hindernisse stehen.

Tangermünde. „Mikroprojekte mit Mehrwert für das Quartier und dessen Bewohner“ beschreibt einen Punkt im Papier, das das Förderprogramm „Jugend stärken im Quartier“ des Europäischen Sozialfonds (ESF) charakterisiert.

Als Beispiel nennt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Zusammenwirken mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) das Anlegen eines Trimm-Dich-Pfades oder die Organisation eines Stadtteilfestes.

Konkret und weniger bürokratisch für die Stadt Tangermünde formuliert, könnte das Förderprogramm Geld in die kaiserstädtische Haushaltskasse bringen, das konkret zum Beispiel für den Bau eines Skateparks am Tanger fließen würde. Viele Jugendliche warten schon lange darauf, dort skaten zu können.

„Begonnen werden kann, wenn das Geld fließt“, machte Streetworkerin Carola Schulz jüngst deutlich. 60 000 Euro sind von Seiten der Stadt beantragt worden. Die Rampen und andere Gerätschaften für das Fahren auf dem Brett mit den Rollen stehen allerdings immer noch nicht ganz oben auf der Prioritätenliste, obwohl sich die Jugend – wie gefordert – an diesem beliebten Treffpunkt bisher ordentlich und sauber verhält. Als erstes soll bestehendes Freizeitgerät saniert werden. Ein Teil möglicher, überregionaler Finanzhilfe soll erst einmal in die Sanierung des Basketballplatzes fließen.

Der Pavillion als überdachter und windgeschützter Treffpunkt soll des Weiteren mit einer festen Möglichkeit zum Grillen erweitert werden.

Von Günter Krach und Alexander Postolache

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