Bushaltestelle soll verlegt werden / Stadtverwaltung bindet ein Ingenieurbüro ein

In Tangermünde: „Vermutlich keine optimale Lösung“

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Die Lindenstraße wird stark frequentiert. An der Bushaltestelle gegenüber dem Diesterweg-Gymnasium warten morgens und nachmittags die Schüler. „Vorkommnisse“ seien beobachtet worden, die zu Unfällen hätten führen können.

Tangermünde. „Es geht um die Sicherheit der Kinder“, sagt Birgit Herzberg, Amtsleiterin für Öffentliche Ordnung, Kultur und Soziales der Stadt Tangermünde.

Im letzten Schuljahr hatte die Stadtverwaltung aufgrund von „Vorkommnissen“, die die Kinder hätten gefährden können, die Bushaltestelle gegenüber dem Diesterweg-Gymnasium von der vielbefahrenen Lindenstraße in die wesentlich ruhigere Albrechtstraße verlegen lassen. „Es gibt drei Mitarbeiter, die vom Schul- und Verwaltungsamt dort etwas aufpassen. Aber wir wollen nicht, dass ein Schüler vor ein fahrendes Auto oder den Bus geschubst wird“, so Herzberg.

Jetzt plant die Verwaltung, ein Ingenieurbüro mit ins Boot zu holen, um alle Möglichkeiten in der Lindenstraße, der Bahnhofstraße und in der Albrechtstraße zu prüfen. Die Variante mit den meisten Vorteilen wie zum Beispiel wenig Verkehr, so wenig Straßenquerungen wie möglich und dass sich die Zeiten der Busse nicht mit dem Bringe- und Abholverkehr der Grundschule tangieren, würde dann gewählt werden. Es müsse bei einer Verlegung der Bushaltestelle viel bedacht werden, merkt Herzberg an.

Eine neue Bushaltestelle in der Albrechtstraße, die im letzten Schuljahr dort nur provisorisch eingerichtet wurde um auszuprobieren, ob dies für die Schüler günstiger ist, würde für die Stadt hohe Investitionen bedeuten, weil dort einige Umbaumaßnahmen vorgenommen werden müssten.

In der Lindenstraße / Grete-Minde-Straße gäbe es in Bezug auf den alten Friedhof auch einiges wegen des Denkmalschutzes zu beachten. „Wir arbeiten an einer Lösung, es wird vermutlich keine optimale sein“, meint Herzberg.

Von Maren Maatz

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