Mehrere Personen im Krankenhaus

Stechender Geruch: Gefahrguteinsatz in Tangermünde

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Mit Schutzanzügen ging  es auf das Gelände. Zunächst war die Ursache des stechenden Geruchs nicht klar.

kah Tangermünde. Großer Einsatz in Tangermünde: Um 10.34 Uhr ging ein Alarm bei der Einsatzleitstelle ein – mögliche Giftstoffe auf dem Hof eines Tangermünder Unternehmens in der Arneburger Straße wurden vermutet. Beißender Geruch breitete sich bis in anliegende Straßen aus, berichten Zeugen. Was es war, ist noch unklar.

Der Auslöser war nach Auskunft der Feuerwehr ein Container, der aus China geliefert worden war. Darin waren hauptsächlich Rucksäcke. Beim Öffnen des Containers war das aggressive Gas entwichen. Es war so Übelkeit erregend, dass insgesamt sieben Menschen vorsorglich ins Krankenhaus geliefert wurden. Bis zum Abend wurden fünf entlassen, zwei blieben.

Zu dem „atypischen Geruch“ selbst, der aus dem Container kam, dazu gibt es noch keine Erkenntnisse. Die Lieferpapiere ergaben keinen Hinweis auf chemische Substanzen, erklärte die Feuerwehr Tangermünde. Auch mit speziellen Messungen ließ sich kein vermuteter Giftstoff finden. Insgesamt waren im Laufe des Einsatzes 50 Einsatzkräfte aus fünf Wehren vor Ort – Stendal, Tangermünde, Miltern, Buch und Bölsdorf. Hinzu kamen Rettungsdienst, Gewerbeaufsicht und Polizei. Der Container wurde ausgelüftet, ebenso ein zweiter angefahrener Container derselben Lieferung.

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