Fluthelfernadel für Feuerwehrleute aus Tangermünde und Miltern

55 Retter geehrt

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Bürgermeister Rudolf Opitz mit Stephan Siefert (Wehrleiter zur Flut) und (v.l.) Pat-rick Stange, René Tangelmann (jetzt Wehrleiter) und Ariane Weichardt.

gk Tangermünde. „Spät, aber nicht zu spät“, entschuldigte sich der Tangermünder Bürgermeister Dr. Rudolf Opitz, komme die Ehrung verdienter Retter und Helfer der Feuerwehr, die sich bei der vergangenen Flut im Sommer 2013 eingesetzt haben.

55 Mitglieder der Tangermünder und Milterner Wehr waren angetreten, um sich ihre Fluthelfernadel samt Urkunde abzuholen.

Spät sei die Ehrung, weil die Fluthelfernadeln zwischenzeitlich aufgebraucht gewesen waren, erklärte der Tangermünder Ordnungsamtsmitarbeiter Michael Classe. „Ministerpräsident Haseloff, der die Urkunden unterschrieben hat, musste noch Nadeln anfertigen lassen. Wir wollten aber so viele Ehrungen, weil auch die, die im Hinterland auf Sandplätzen und Verpflegungsstützpunkten aktiv waren, die Ehrung verdient haben“, ergänzte Classe.

In einem Rückblick auf die Flut ging Bürgermeister Opitz besonders auf Fischbeck ein, den Ort, der die größten Schäden nach dem Elbdeich-Bruch im Juni davongetragen hatte und mit denen er noch immer leben muss. Opitz ließ aber auch die beträchtlichen Schäden in der Tangerniederung nicht unerwähnt.

Mehr dazu lesen Sie in der Montagsausgabe der Stendaler Altmark-Zeitung.

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