Hansering will Weihnachtsmarkt in Tangermünde perspektivisch von Tor zu Tor ausbauen

Märchenland soll weiter wachsen

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Viele hundert Besucher haben sich am vergangenen Wochenende beim Weihnachtsmarkt in Tangermünde eingefunden. Der Markt soll in den kommenden Jahrem möglichst von Stadttor zu Stadttor wachsen.

Tangermünde. Gut besucht war er, der vergangene Weihnachtmarkt in Tangermünde. Er soll sich in den kommenden Jahren noch ausweiten.

Einen „vollen Erfolg“ verbucht der Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes „Hansering“, Frank Döbbelin. „Rund um das Rathaus wurde das Live-Programm gut besucht“, meint er zufrieden. Und wo bisher noch nicht so viel los war, soll es auch in den kommenden Jahren noch Stände geben. „Perspektivisch wollen wir auch in der Langen Straße weiter wachsen“, schwebt Döbbelin vor.

Die siebenjährige Jessica am Weihnachts-Briefkasten am Hof Raasch.

So sollen zunächst auch die beiden Hauptbestandteile am Rathausplatz und an den Neumannschen Höfen dichter mit Ständen beschickt werden. Aber wie im zur Adventszeit verständlich-kitschigen Ideal des kleinen Märchenlandes, soll der Weihnachtsmarkt irgendwann auch tatsächlich von Stadttor zu Stadttor die Lange Straße entlang reichen und man wolle auch „qualitativ an einigen Ständen arbeiten“, sagt Döbbelin. Allerdings sei es auch schwer, Schausteller zu akquirieren und auszutarieren, ob sich die Stände auch rechnen – denn die Schausteller müssen bezahlt werden.

Und es ist noch mehr im Busch: Noch am vergangenen Wochenende haben sich die Mitglieder des Hanseringes überlegt, ob sie noch für das vierte Adventwochenende am 20. und 21. Dezember ein weiteres „Highlight“ in der Kaiserstadt auf die Beine stellen können. Das muss allerdings noch in Details und von behördlicher Seite festgeklopft werden.

Von Kai Hasse

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