„Kleiner Bruder“ des Elbdeichmarathons trifft das Interesse / Bestleistungen, Ehrgeiz und Siegeswillen

497 Lichterläufer geben alles

+
Der Lichterlauf traf als „kleiner Bruder“ des Tangermünder Elbdeichmarathons den Geschmack von Sportlern und Gästen. Nach der Veranstaltungen feierten alle gemeinsam auf dem Marktplatz.

kr Tangermünde. 69 Staffel-Teams gingen am Freitagabend bei schwül-warmen Temperaturen an den Start: In der Kaiserstadt fand zum dritten Mal der Lichterlauf statt. Die Teams bildeten sich aus Familien, Kollegen, Freunden und Vereinen.

Viele Schaulustige feuerten die insgesamt 497 Lichterläufer an.

Nicht nur aus dem Landkreis Stendal, sondern auch aus dem Altmarkkreis Salzwedel, aus Brandenburg und dem Magdeburger Raum reisten die Sportler an. 497 Teilnehmer zählte der Veranstalter, die Grenze lag bei 550 Teilnehmern, denn eine Kapazität wie beim Elbdeichmarathon ist in der Innenstadt nicht möglich.

Unzählige Besucher, Fans und Familienangehörige standen am Straßenrand rund um die Strecke und feuerten die Läufer an. Start und Ziel war auf der Langen Straße in Höhe des Rathauses. Auf der Langen Straße gestartet, ging es an vielen historischen Gebäuden vorbei auf die Stendaler Straße, gleich wieder eingebogen auf die Kirchstraße am Rathaus vorbei und um den Zipfel herum auf die Lange Straße in Zielrichtung. Die Strecke ist 1,08 Kilometer lang, diese Distanz liefen die Großen in den Einzel- und Staffelläufen. Die Staffeln absolvierten zehn Runden, die Einzelläufe konnten in 10,8 und 5,4 Kilometern zurückgelegt werden.

Der Nachwuchs (bis 11 Jahre) lief eine kleine, ungefähr 350 Meter lange Marktrunde. Die jüngsten Läufer konnten von den Eltern begleitet werden. Für den Flüssigkeitsausgleich waren Getränkestände aufgebaut worden. Einigen Sprintern schien die Hitze nichts auszumachen, sie liefen mit einer gefühlten Leichtigkeit ihre Runden lächelten und winkten ihren Fans zu. Andere wiederum kämpften mit der Hitze. Eines hatten aber alle gemeinsam: Sie jubelten beim Zieleinlauf.

Nicht nur die Großen zeigten Bestleistungen, auch die 69 Nachwuchsläufer bewiesen Ehrgeiz. Nach den Siegerehrungen feierten Läufer, Gäste und Einheimische bis in die Nacht auf dem Marktplatz bei Discomusik. Die Veranstalter waren von der Resonanz des „kleinen Bruders“ des Elbdeichmarathons begeistert.

Kommentare