Töpfermarkt feiert 13. erfolgreiche Auflage an zwei Tagen

Keramik in der und für die Kaiserstadt

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Organisatorin Angelika Otto in Aktion: Sie beriet unter anderem Sonja Maschke und Ursula Schneider aus Rathenow. Die beiden Frauen waren auch vom 13. Töpfermarkt in Tangermünde begeistert.

Tangermünde. Schon auf dem Weg zur Hafenpromenade, wo 50 Handwerker – vom Korbflechter über Weinhändler und Schmuckgestalter, etliche Gastronomen und natürlich die Keramiker – ihre Stände aufgebaut hatten, ahnte man den erneuten Erfolg des Töpfermarktes.

Dieser wurde nunmehr zum 13. Mal organisiert. Der Besucherstrom war groß. Nicht nur Kennzeichen mit den Kombinationen SDL, JL, HV und SAW waren zu sehen. Auch Fahrzeuge aus Thüringen, Hessen, Niedersachsen und Berlin parkten in Tangermünde.

Das heißt, dass der Markt, immer organisiert von Keramikerin Angelika Otto aus der Kaiserstadt, inzwischen weit über Sachsen-Anhalt hinaus bekannt und beliebt ist. Was einen dann an den über 50 Ständen erwartete, war auch überwältigend. Nicht nur die Keramiker, die inzwischen neben denen aus Altenburg, Schierke, Bad Belzig und anderen Städten, sondern auch aus Kissingen und Bremen anreisen, boten tolle Waren an, also Keramik für Küche, Garten, Haus und Hof, ergänzt durch keramischen Schmuck.

Ein Geschenk: Zwölf Künstler hatte Organisatorin Angelika Otto insgesamt darum gebeten, Keramik mit Motiven der Stadt Tangermünde zu versehen.

Unter den vielen Gästen waren auch Sonja Maschke und Ursula Schneider aus Rathenow, die wieder begeistert waren von den Angeboten. „Wir besuchen jedes Jahr den Töpfermarkt, aber auch die anderen Feste in Tangermünde, die alle toll sind“, meinten die Seniorinnen. Voll des Lobes waren auch die Eheleute Arnold aus Berlin, die nicht nur die „schönen Keramikarbeiten“ begeisterten. Sie fanden auch die „gesamte Organisation des Events vorbildlich“, weil sie schon bei der Anreise von „Einweisern auf Parkmöglichkeiten hingewiesen“ wurden, „kein Gedränge“ erlebten und eine „gute Versorgung“ vorfanden. „Wir waren das erste Mal hier, kommen jetzt aber öfter, auch wegen der schönen Stadt“, ergänzten sie. 

Neben nicht-kulinarischen Handwerkswaren gab es für die Besucher auch Köstlichkeiten zu entdecken.

Man sah auch viele Gäste, die gefüllte Beutel davon trugen, aus denen nicht nur Keramik, sondern auch Holzspielzeug und andere Produkte hervorschauten. Am zweiten Tag, dem gestrigen Sonntag, wieder von 10 bis 17 Uhr, wurde der Töpfermarkt erneut geöffnet, und Otto hatte sogar noch Geschenke dabei. Zu 9.30 Uhr hatte sie zwölf der am Markt beteiligten Keramiker auf den Hof des Burgmuseums gebeten, denn dort waren inzwischen drei Holzstelen, an de-nen jeweils vier Keramikarbeiten dieser Künstler mit typischen Kaiserstadt-Motiven hingen, aufgestellt worden. „Das sind Geschenke der Künstler an die Stadt, die hier verbleiben sollen“, sagte Otto. Im Vorfeld des Töpfermarktes hatte Angelika Otto die Künstler um je eine Keramikarbeit gebeten, was alle begeisterte. Titel und Schöpfer der Arbeiten sollen noch auf einem kleinen Schild an den Stelen benannt werden.

Von Günther Krach

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