Stadtrat entscheidet für eine Kooperation mit Stadt Stendal, Havelberg und Elbe-Havel-Land

Kaiserstadt lässt Leerstände erfassen

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In Tangermünde gibt es zahlreiche leerstehende und teilweise verfallende Wohn- und Gewerbegrundstücke.

kah Tangermünde. Die Stadt Tangermünde will zusammen mit den Kommunen Stendal, Havelberg und Elbe-Havel-Land gegen den Leerstand in den Städten arbeiten.

Der Stadtrat hat nun entschieden, dass man sich bei einem entsprechenden Brachen- und Leerstandsmanagement beteiligen will.

In allen Gemeinden gibt es leerstehende und teilweise verfallende Wohn- und Gewerbegrundstücke. Der Vorschlag zum gemeinsamen Leerstandsmanagement kam von der Stadt Stendal. Dazu würde man in einem vom Land geförderten Projekt diese Liegenschaften erfassen lassen und das entstehende Kataster „als Einstieg in einen offensiveren Umgang mit dieser Problematik nutzen“, wie es in dem Beschlussvorschlag dazu hieß.

Ein Antrag auf Förderung aus dem Programm „Sachsen-Anhalt REGIO“ von der Stadt Stendal besteht bereits, darin hatte man eine mögliche Kooperation der anderen Kommunen bereits eingearbeitet. Bis Ende März musste der Antrag bereits eingeschickt werden, das ist geschehen. Den Vertrag über die Kooperation mit den anderen Gemeinden kann man nachreichen.

Der Vertrag kommt der Stadt Tangermünde durchaus gelegen: Einige Gebäude stehen leer, und bereits in den vergangenen Jahren kam öfters die Idee auf, ein Kataster dieser Leerstände zu erstellen. Das hätte viel Geld gekostet. Die Kooperation in diesem neuen, geförderten Projekt kostet die Stadt hingegen nur 2000 Euro für einen Zeitraum von zwei Jahren.

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