Rückhalt der Feuerwehr und der Stadt Tangermünde bleibt erhalten

Förderverein mit neuer Chefin

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Bei größeren Veranstaltungen ist immer wieder auch der Förderverein der Feuerwehr bei Planung und der Aktion selbst beteiligt. Für die Feuerwehr ist der Verein ein großer Rückhalt.

Tangermünde. Der Förderverein der Feuerwehr Tangermünde hat ein neues Vorstands-Team: Ramona Lepszy ist künftig die neue Vereinsvorsitzende, ihr Stellvertreter ist Heiko Dabitz.

Feuerwehrleute und Mitglieder des dazugehörigen Fördervereins atmen da auf – denn eine Weile sah es so aus, als stünde der Verein vor seinem Ende.

Der Förderverein der Feuerwehr ist, um es verkürzt und bildhaft auszudrücken, die „Seele“ der Wehr und ihr bester Öffentlichkeitsarbeiter. Er übernimmt Organisatorisches, kümmert sich darum, dass bei öffentlichen Veranstaltungen, die die ganze Kommune betreffen, beispielsweise ein Imbiss-Stand steht oder ein Arbeitseinsatz läuft; er sorgt für das Eis-Essen der Jugendwehr oder für Kameradschaftsabende. Und er verwaltet Spenden, die auch für zusätzliche, helfende Ausrüstung für die Aktiven der Wehr genutzt werden können. So hält er denjenigen, die ehrenamtlich bei Tag und Nacht zum Einsatz rausfahren, den Rücken frei. „Eine Feuerwehr ohne Förderverein ist heutzutage kaum noch möglich“, sagt Sven Tangelmann, Ortswehrleiter in Tangermünde, „man braucht diesen Rückhalt.“ Für ihn war es kürzlich also ein freudiges Ereignis, als Ramona Lepszy und Heiko Dabitz die Führung des Fördervereins übernahmen. Monate zuvor hatte der bisherige Vorstand seinen Rücktritt angekündigt.

Lepszy hofft nun auf eine „Normalisierung der Verhältnisse und Umgangsformen“, wie sie in ihrer Antrittsrede sagte. Denn in der Vergangenheit hatte es zwischen Bürgern, einigen Wehrmitgliedern und dem Förderverein kleinere, ermüdende Differenzen gegeben. Lepszy dazu: „Strich hinter. Erledigt. Wir schauen nach vorn.“ Man müsse das gegenseitige Vertrauen weiter ausbauen, aber vor allem festigen. „Ich denke, mit einem geballten guten Willen all derer, die erkennen, dass wir ein gemeinsames Ziel haben, kann uns dies gelingen.“ Sie ist seit Jahren Mitglied in der Feuerwehr und tritt nun aus dem aktiven Dienst aus. „Also möchte ich mit dazu beitragen, die Vereinsarbeit mit voranzutreiben zum Wohle der aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.“ Und dies sei nur möglich, wenn es den Förderverein gibt. Das Ende des Vereins vor Augen, reifte in ihr der Beschluss „Du stellst dich mit zur Wahl“, beschreibt sie.

Von Kai Hasse

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