Ausflug zum „Zentrum für Ökologie, Natur- und Umweltschutz“ und gemeinsames Kegeln

Flüchtlingskinder nehmen die Region unter die Lupe

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ZÖNU-Chefin Uta Neuhäuser (r., mit Günther Rettig und Amer Rhayem Ahmad) zeigt die Elblandschaft.

kah Tangermünde/Buch. „Es gibt keine bessere Möglichkeit, um Vorurteile und Skepsis abzubauen als Begegnungen in Freizeit und Sport“, das ist das Fazit von Günter Rettig über einen gelungen Nachmittag des Kennenlernens zwischen syrischen und deutschen Kindern und Jugendlichen.

Rettig hatte in der vergangenen Woche zusammen mit der Linksfraktion im Tangermünder Stadtrat und dem „Zentrum für Ökologie, Natur- und Umweltschutz“ (Zönu) einen Ausflug für syrische Jungen aus Tangermünde nach Buch veranstaltet.

Die Kinder kegelten zum Abschluss des Ausflugs zusammen. Fotos: privat

Begleitet wurden die Jugendlichen von einem der Väter, Amer Rhayem Ahmad. Als ausgebildeter Lehrer für Deutsch und Französisch konnte er übersetzen. Zur Begrüßung gab es von Uta Neuhäuser, Leiterin des Zönu, Apfelsaft von den Streuobstwiesen der Region. Nach ersten Erkundungen auf dem Gelände des Zentrums stand dann eine Besichtigung des Elbe-Land-Museums an.

Dort nahmen die Kinder die Modelle und Präparate zur Flora und Fauna der Elblandschaft unter die Lupe. Was es mit mehr Zeit noch alles auszuprobieren gäbe, zeigte Neuhäuser beim Gang durch die Kreativwerkstätten. Neben dem Kennenlernen der Region ging es bei dem Besuch aber auch um das Aufeinandertreffen mit Bucher Kindern und Jugendlichen.

Daher bildete ein gemeinsames Essen und Kegelturnier den Abschluss des Aufenthalts. Einige Kinder werden sich künftig als Klassenkameraden wieder begegnen. Bereits früher hatte Günter Rettig das Gespräch mit den Kindern und Jugendlichen im Ort gesucht, um über die Flüchtlingsthematik zu diskutieren und damit auch Besuche wie diesen vorbereitet. Diese soll es nun öfter geben.

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