Tangermünde: Erdbeerkuchen misst 18 Quadratmeter

Ein Fest für den Spargel: Sieger verspeist fünf Kilo

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Einer der Höhepunkte war das Spargelwettessen für jedermann. Steffen Kohlhaw (r.) gewann bereits mehrere Male, musste sich aber Kai Schwabe (l.) geschlagen geben.

gk Tangermünde. Das fünfte Spargelfest am Sonnabend, jetzt erstmalig vom neuen Vorstand des „Hanserings“ organisiert, fand bei den Bewohnern der Kaiserstadt Tangermünde regen Zuspruch.

Vor allem die Höhepunkte des Festes, das Spargel-Wettschälen und -essen sowie der Verkauf des in diesem Jahr 18 Quadratmeter großen Erdbeerkuchens, zogen viele Gäste an.

Groß war die Freude, als der Elbestädter Siegfried Mirau gegen 13 Uhr bei den Männern schnellster Schäler wurde. Bei den Frauen war es Inge Ziekau aus Stendal. Noch interessanter wurde es beim Spargel-Wettessen. Der Sieger verspeiste fünf Teller à ein Kilogramm gekochten Spargel ohne Zutaten, der zweite viereinhalb Kilo. Sieger wurde Kai Schwabe aus dem Tangermünder Ortsteil Bölsdorf. Zweiter, Steffen Kohlhaw aus Stendal, der den Wettbewerb schon mehrmals gewann.

Die Beteiligung an allen Wettbewerben war gut. Einige reisten sogar von weit her an, wie Monika und Burghard Strebe aus Gardelegen, Sabine Simon aus Genthin oder Manuela Leverenz und ihr Sohn Dominik aus Wittenberge.

Patrick Franiel (2.v.l.) bietet den Gästen seinen 18 Quadratmeter großen Erdbeerkuchen an.

Groß war der Andrang auch um 15 Uhr, als der riesige Erdbeerkuchen angeschnitten wurde. Das „Kuchenblech“ hatte ein Tischler versehentlich drei Quadratmeter größer gebaut als bestellt, weshalb noch nachgebacken werden musste. „Mit 18 Quadratmetern ist das bestimmt der größte Erdbeerkuchen der Altmark“, meinte Regine Schönberg, die alle Wettbewerbe moderierte. „300 Kilogramm Erdbeeren wurden verarbeitet“, wusste Patrick Franiel, der die Erdbeeren stiftete. Der Erlös kommt der Tangermünder Feuerwehrjugend zugute.

Rund um den Marktplatz waren aber auch weitere Angebote zu erleben: Stände mit Metall- und Holzschmuck, Bekleidung, Obst und Gemüse oder polnischen Wurstwaren. Live-Musik ab 18 Uhr und eine Nachtwächterführung durch die alte Kaiserstadt rundeten den Tag ab.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Kinder. Nach den Vorführungen der Kinder- und Jugendwehren aus Stendal, Salzwedel und Gardelegen und der Auszeichnung des Landrates Carsten Wulfänger für seine jahrelange Unterstützung der Feuerwehrjugend durch den Landesjugendfeuerwehrwart Thomas Voß, gab es ein buntes Programm für Jung und Alt.

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