Ausschuss besichtigt Schüler- und Freizeitzentrum

Treffpunkt für „wichtiges Gut“ Jugend

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Eileen Wolf-Köppe beim Rundgang mit den Ausschussmitglieder im Tangerhütter Schüler- und Freizeitzentrum. Sie demonstrierte die Angebote, die hier Kindern, Jugendlichen und Familien zur Verfügung stehen.

kah Tangerhütte. Einen Überblick über die Angebote und Räume des Schüler- und Freizeitzentrums Tangerhütte hat die Leiterin Eileen Wolf-Köppe nun dem Kulturausschuss der Einheitsgemeinde geliefert.

Dabei geriet auch in die Diskussion, ob sich die Einheitsgemeinde die Einrichtung überhaupt leisten kann.

Wolf-Köppe erklärte, wie sich die Kinder und Jugendlichen auf die Räume verteilen oder dass Eltern kommen, die sich auch über Beratung freuen. Sie berichtete von Ferienlagern, einem Theaterprojekt, und zeigte, wo Flüchtlinge der Einheitsgemeinde in der deutschen Sprache unterrichtet werden. Das Freizeitverhalten ändere sich über die Zeit, erklärte die Leiterin der Einrichtung. „Und es liegt im Lauf der Zeit, dass es auch mal weniger werden“, formulierte sie.

Der Ausschuss stellte die Einrichtung auf den Prüfstand: Kann man sich das leisten? Die Kommune steht unter empfindlichen Sparzwängen (AZ berichtete). Rita Platte (WG Altmark-Elbe) befand, wie andere: „Kinder sind ein wichtiges Gut“. Ein Treffen anderer für die Jugend aktiven Gruppen wie Kunstplatte, Kirchen und dem Verein „KinderStärken“ habe ergeben: Alle sind „an der Obergrenze der Ressourcen“. Edith Braun (WG Lüderitz) merkte mit Blick auf die Auslastung der Einrichtung an: „Alle Einrichtungen in der Einheitsgemeinde müssen gleich behandelt werden.“ Das Personal des Schülerclubs sei eine Ausgabe, „die wir überdenken müssen“. Weiter infrage gestellt wurde der Club aber nicht.

Die Politik geht Ende August in eine Sparberatung. Dabei sind empfindliche Einschnitte zu erwarten.

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