Trinkwasser für Tangerhüttes umliegende Dörfer kommt vorerst aus Tangermünde

Rohrbruch durch Unwetter

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Die Erde von den umliegenden Feldern wurde in die Straßen der Ortschaft Bellingen gespült.

Bellingen / Hüselitz. Auf den Feldern zwischen Bellingen und Hüselitz kam es aufgrund des letzten Starkregens zu einem Bruch der Trinkwasserleitung.

„Der Regen hatte auf einer Fläche von fünf mal 20 Metern die Erde weggespült und dadurch das Rohr freigelegt. Es wurde aber nicht nur freigelegt, sondern auch unterspült, sodass es dann gebrochen ist“, erklärte ein Mitarbeiter der Baufirma. Die weggespülte Erde landete als Schlamm auf Bellingens Straßen. Dei Freiwilligen Feuerwehren aus Bellingen und Hüselitz beseitigen den Schlamm (AZ berichtete).

Der Starkregen hat die Erde rund um das Trinkwasserrohr weggespült und es stark beschädigt.

Die Baufirma ist nun dabei, den Krater wieder zu verfüllen und bereitet alles vor, damit der Wasserverband Stendal-Osterburg (WVSO) die Leitung durch eine Rohrleitungsfirma reparieren lassen kann. Doch bei 20 Metern bleibt es nicht. Insgesamt sollen laut Wasserverband rund 80 Meter Rohrleitung erneuert werden. „Zum Glück liegen noch die alten Leitungen aus DDR-Zeiten, sodass Tangermünde die Trinkwasserversorgung für die nächsten 14 Tage übernehmen kann“, erklärte Susanne Ahrens von der Abteilung Trinkwasser beim WVSO. Tangermünde habe die Kapazitäten, um Bellingen, Bölsdorf, Demker, Weißewarte, Buch, Jercel, Schelldorf, Grieben, Bittkau, Ringfurth, Sandfurth und Polte mit Trinkwasser zu versorgen. An den Randgebieten könne es jedoch zu Druckverlusten kommen, sagte Ahrens und bittet die Anwohner um Verständnis für diese Situation.

Von Maren Maatz

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