„Eine Nacht in Buenos Aires“ bezaubert im Festzelt neben dem Gutshaus von Birkholz

Quartett spielt Tango-Rhythmen im Park

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„Kultur an besonderen Orten“ wurde dieses Mal in der Nähe von Tangerhütte geboten. Fotos: Postolache

xp Birkholz. Sie hängt ein paar Meter über dem Boden des Anwesens. Und ist fest am noch relativ frisch sanierten Gutshaus in Birkholz montiert. Die kleine Glocke gab allerdings am jüngsten Sonnabend nicht den Ton an.

Vielmehr war es das Quartett, welches im Festzelt unter dem gegossenen Klangkörper seine Position eingenommen hatte, das an jenem Abend mit „Eine Nacht in Buenos Aires“ überzeugte. Und das zahlreich erschienene Publikum mit auf eine musikalische Reise in die Welt des Tangos mit Werken von Astor Piazzolla und anderen Komponisten aus dem südamerikanischen Land Argentinien mitnahm.

Das Gutshaus ist ohnehin ein Ort der musischen Künste. Martin und Carlotta von Gehren haben es sich zur Aufgabe gemacht, Solo-Musikern und Ensemblen die Möglichkeit zu bieten, „in der Abgeschiedenheit der Altmark für längere Zeit ungestört zu proben“.

Aber eben auch der gemeinschaftliche Genuss einer solchen Veranstaltung bietet Freude. Diese war Teil der Altmark-Festspiele und wurde von Gernot Süßmuth (Violine) Heidi Luosujärvi (Akkordeon) Alf Moser (Kontrabass) sowie Reinhard Seehafer am Klavier musikalisch gestaltet. Es war ein bezaubernder Abend auf dem Grün des Parks.

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