Musik, Spiel und Gemeinschaft auf Tangerhüttes breitestem Weg

Nachbarn feiern erstes Straßenfest

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Die Breite Straße in Tangerhütte wurde am Sonnabend für den Straßenverkehr gesperrt. Anlass war ein buntes Straßenfest, welches auf die Initiative von Anwohnern zurückgeht. Auch Vereine sorgten dabei für ein abwechslungsreiches Programm.

Tangerhütte. Zum ersten Straßenfest in der Breiten Straße hatten Anwohner, Kirchengemeinde, Pflege und Service sowie das Netzwerk neue Nachbarn eingeladen. In anfänglichen Gesprächen unter Anwohnern entstand die Idee, solch ein Fest auf die Beine zu stellen.

„Man hat gemerkt, die Leute hatten Freude daran, das zu machen“, verriet Mitorganisatorin Beate Ragi-Blöge und freute sich, denn mit so vielen Besuchern hatte sie gar nicht gerechnet.

Die Männer des Vereinigten Elbchores Bittkau-Grieben durften am Sonnabend nicht fehlen.

Zur Kaffee- und Kuchenzeit erfreuten die Herren vom Vereinigten Elbchor Bittkau-Grieben die hauptsächlich älteren Besucher mit ihren urigen Seemannsliedern. Uli Kirsch spielte auf seiner Gitarre und sang dazu Lieder – zum Beispiel aus den 1970er Jahren. Den Kaffee und den Kuchen hatten übrigens die Anwohnerinnen der Breiten Straße für das Fest bereitgestellt. Markus Strauß zeigte den Kindern, wie sie kleine Bildchen auf Ansteck-Buttons verewigen konnten und Jean Keller hatte Papierflieger, die die Kinder noch ausschneiden und falten mussten, mit dabei.

Uli Kirsch unterhielt mit seinem Solo-Programm.

Der Verein „KinderStärken“ und der Reit- und Fahrverein „Von Blücher“ kümmerten sich ebenfalls um die jungen Besucher. Während Reitpferd Cisco, geführt vom Vereinsvorsitzenden Sven Biermann und seinem Stellvertreter Matthias Gänger, seine kleinen Besucher auf seinem Rücken reiten ließ, konnte bei den Mitarbeitern von „KinderStärken“ gebastelt, gemalt und gespielt werden. Mit von der Partie war auch Silke Wiebach, die die Gesichter mit Farbe verzierte. Die Kinder einiger Anwohner hatten sogar ihr Zimmer aufgeräumt und ihre Spielsachen auf einem Basar angeboten. Auch die „neuen Nachbarn“, die syrischen und afghanischen Familien, kamen zum Fest.

Von Maren Maatz

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