Edith Braun tritt nach Auflösung in Lüderitz Tangerhüttes SPD-Ortsverein bei

„Brauchen jüngere Leute“

Der neue Vorstand des SPD-Ortsvereines Tangerhütte: Rosi Dizner (v.l.), Steffi Kraemer, Gerd Bodenbinder und Elke Zimmermann. Es fehlen Ingrid Garlipp und Robert Gravert.
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Der neue Vorstand des SPD-Ortsvereines Tangerhütte: Rosi Dizner (v.l.), Steffi Kraemer, Gerd Bodenbinder und Elke Zimmermann. Es fehlen Ingrid Garlipp und Robert Gravert.

Tangerhütte. Der neue Vorstand des SPD-Ortsvereins Tangerhütte ist fast der alte: Von einer Ausnahme abgesehen wurden alle Mitglieder wiedergewählt. Robert Gravert löst Holger Müller als Beisitzer ab.

Steffi Kraemer bleibt erste Vorsitzende, Rosi Dizner Stellvertreterin, Ingrid Garlipp Schatzmeisterin. Beisitzer bleiben Gerd Bodenbinder und Elke Zimmermann.

Zufrieden blickte Steffi Kraemer auf die Aktivitäten der vergangenen zwei Jahre zurück. 13 Vorstandssitzungen und elf Parteiversammlungen hat es gegeben, Delegiertenkonferenzen hat Tangerhüttes SPD stets geschlossen besucht. „Da sind wir einer der wenigen Ortsvereine“, sagte Kraemer. Und nicht nur das, der Tangerhütter Verein mit aktuell 31 Mitgliedern – vom aufgelösten Ortsverein Lüderitz stieß bisherige Vorsitzende Edith Braun als neues Mitglied hinzu – ist außerdem „immer noch der zweitgrößte im Kreisverband“, für den er zwei Veranstaltungen organisierte und Wahlkämpfe unterstützte.

Auch sonst hätten die SPD-Mitglieder einiges auf die Beine gestellt, erinnerte Kraemer. Sie verwies auf eine Filmveranstaltung, die Gesprächsrunde mit Vize-Landtagsfraktionschef Rüdiger Erben und das Tannenbaumfest. Besonderes Lob hatte Kraemer für Tangerhütte Ortsbürgermeister Gerhard Borstell, ohne dessen Engagement die Realisierung zahlreicher Projekte, wie zum Beispiel die energetische Stadtsanierung, nicht möglich sei. Anerkennende Worte fand Kraemer auch für die drei im Stadtrat vertretenen SPD-Mitglieder, die unter „erschwerten Bedingungen“ viel leisteten.

Kummer dagegen macht die Mitgliedersituation wegen der Altersstruktur. „Wir brauchen jüngere Leute“, machte die Vereinsvorsitzende mit Blick auf die 2014 anstehenden Kommunalwahlen.

Von Petra Braig

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