Lampe schmilzt an der Decke / Kriminalpolizei geht von Brandstiftung aus

Zweites Feuer in der Nähe eines Wohnheims

+
Das schnelle Eingreifen der drei Wehren verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf die Scheune.

Chausseehaus Hassel. Es hat erneut in der Siedlung an der Landesstraße 16 gebrannt: Die Kriminalpolizei prüft laut Stendaler Revier einen Zusammenhang zwischen dem Flächenbrand, der sich am Sonntagabend (AZ berichtete) in Chausseehaus Hassel nahe des Wohnheimes für Menschen mit Behinderung ereignete, und dem aktuellen Fall.

Die Einsatzkräfte hatten das brennende Stroh schnell gelöscht. Trotzdem hatte sich viel Ruß im Gebäude abgesetzt.

Montagabend, etwa 19.55 Uhr: Wie am Vorabend rückten Brandschützer aus Arneburg und Hassel aus und waren zügig am Brandort. Dabei handelte es sich um eine Scheune, aus der dichter Rauch austrat. Dieses Mal mussten allerdings auch die Aktiven aus der Hansestadt Stendal mit ran. Und bahnten sich mit einem Großaufgebot ihren Umweg durch die baulich-verkehrstechnisch beengte Stadt.

Brandstiftung ist wahrscheinlich die Ursache für das Feuer, das am Montagabend in der Scheune in der Rosenstraße ausbrach.

Brandschützer aus Arneburg, Stendal und Hassel mussten am Montagabend zur Rosenstraße, Chausseehaus Hassel, ausrücken, um einen Brand in einer Scheune zu löschen. Am Vorabend hatte es in der Nähe erst einen Flächenbrand gegeben. Die Kriminalpolizei prüft mögliche Zusammenhänge.

Dort brannte eine kleine Menge Stroh. Dies genügte allerdings, um die Wände zu verrußen und eine Deckenlampe zum Schmelzen zu bringen. Der Brandort wurde beschlagnahmt, die Brandermittler der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.

Von Alexander Postolache

Kommentare