Nach Abriss der „Wischeperle“ wächst im Wischedorf die zweite grüne Wiese

Zweiter Großabriss in Iden steckt in den Startlöchern

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Der Gemeinderat entscheidet am 13. August, welcher Betrieb Idens Sekundarschule abreißt. Im März 2014 machte ein Tangerhütter Unternehmen die „Wischeperle“ platt.

Iden. Vor einem Jahr noch hoffte Idens Grundschulfördervereinsvorsitzender auf eine Zukunft seiner früheren Wirkungsstätte.

Die einstige Sekundarschule des Wischedorfs sollte nach dem Willen von Rainer Pempel nicht zuletzt wegen ihrer gut erhaltenen Bausubstanz für Erst- bis Viertklässler hergerichtet werden und sich zur Grundschule mit ökologisch-landwirtschaftlichem Schwerpunkt mausern.

Pempels Konzept wird nun am bisherigen Grundschulstandort Rohrbecker Straße mit Leben erfüllt, während an der Lindenstraße demnächst der Abrissbagger anrollt. Solcherlei Rückbaugerät war in direkter Nachbarschaft der früheren Polytechnischen Oberschule (POS), die eine baugleiche Verwandte in Goldbeck stehen hat, im März 2014 angerückt. Damals machten Baggerschaufel und Hydraulikzerstörgerät die ebenfalls seit Jahren leer stehende Ruine des früheren Vergnügungslokals „Wischeperle“ dem Erdboden gleich. Das ungenutzte Objekt barg zuletzt wegen seiner Baufälligkeit ein großes Sicherheitsrisiko. An seine Existenz erinnert inzwischen eine riesige grüne Altmarkwiese.

Der Gemeinderat um Bürgermeister Norbert Kuhlmann will am Donnerstag, 13. August, darüber entscheiden, welcher Abrissbetrieb den Zuschlag für den Rückbau der ehemaligen Sekundarschule des Wischedorfs bekommen wird. Die Sitzung beginnt um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Lindenstraße, das sich übrigens ganz in der Nähe des künftigen Betätigungsfelds der zu beauftragenden Rückbaukraftprotze befindet. Und so ist die nächste grüne Wiese schon greifbar.

Von Antje Mahrhold

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