Metall-Lehrlinge bauen neues Gehege für familienlose Kleintiere

Ein Zuhause für Coko & Co.

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Häschen Coko auf dem Arm von Tierpfleger-Ausbilderin Martina Trog ist Gast im Tierheim. Es darf im neuen Kleintiergehege probewohnen.

kr Stendal. Karl Mewes, Ausbilder in der Metallabteilung des Stendaler Berufsbildungswerkes, sowie drei Auszubildende der Stätte aus dem ersten Lehrjahr haben gestern das sogenannte Vivarium (Tierhaltungsanlage) an Tierheimleiterin Antonia Freist übergeben.

Drei Monate hatte der Bau des Geheges gedauert, berichtete Mewes. Die Teile seien nach einer Skizze angefertigt worden, da die Bestimmungen für die Tierhaltung maßgebend waren. Mehrere Auszubildende werkelten an den Eisenstangen, bis daraus ein Kleintiergehege wurde. Marvin Schröter (Metallbauer) sowie Daniel Mateke und Jan-Phillip Gundlach (Zerspanungsmechaniker) waren am Bau beteiligt. Sie absolvieren derzeit den Berufsvorbereitungsbildungsgang.

Die mehr-etagige Kons-truktion bietet bei Vollbelegung 50 Kleintieren wie Kaninchen oder Hasen bei artgerechter Haltung Platz. Das Gebäude selbst wurde 2015 neu gebaut, erklärte Freist. Das Veterinäramt habe die neue Herberge für familienlose Kleintiere abgenommen.

Häschen Coko darf beispielsweise in dem neuen Gehege probewohnen. Es ist zu Gast im Tierheim. Die Tierheim-Leitung und alle Mitarbeiter freuen sich über die neuen Behausungen. „Wir wollen den Tieren ein artgerechtes Leben bieten. Die Gehege sind auf die Bedürfnisse der Tiere zugeschnitten“, betonte Antonia Freist gestern.

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