Landgericht behandelt Überfall auf Juwelier

Zeugin war „starr vor Angst“

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Der Angeklagte zu Prozessbeginn am Stendaler Landgericht.

mih Stendal. Ein Litauer soll mit bislang unbekannten Komplizen im August vergangenen Jahres einen Rolandstädter Juwelier brutal überfallen haben. Gestern wurden am Landgericht weitere Zeugen hierzu befragt.

Aus dem Gericht

Eine 52-jährige Zeugin, die in einem benachbarten Geschäft arbeitet, gab an, „lautes Poltern und auch Schüsse“ gehört zu haben. Sie habe ihre Eingangstür noch abschließen wollen, sei aber „starr vor Angst“ gewesen. Auch ein 47-jähriger Polizeibeamter wurde von Richter Ulrich Galler vernommen. Der Kriminalhauptkommissar hat den beschuldigten Litauer vernommen. „Er gab an, nichts mit der Sache zu tun zu haben. Aber es stand schnell fest, dass dies nicht im Einklang zu den übrigen Zeugenaussagen steht“, so der 47-Jährige. Im Gespräch mit der Polizei habe der Angeklagte angegeben, erst am Vorabend der Tat aus Litauen anch Stendal aufgebrochen zu sein. Zum Zeitpunkt seiner Verhaftung habe er keine Ausweispapiere oder Ähnliches dabeigehabt. Die Verhandlung wird im März fortgesetzt.

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