Polizei warnt vor winterlichen Verkehrsverhältnissen

Zeitdruck ist ein schlechter Beifahrer

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Autofahrer müssen bei winterlichen Verhältnissen auf klare Sicht achten.

Stendal/Landkreis. Die Nächte werden länger – und die Witterung mit möglichem Schnee und Glätte unsicherer für den Straßenverkehr. Wer sicher unterwegs sein will, braucht vor allem eine bessere Zeitplanung.

Das bekräftigt Fred Mücke, Sprecher der Polizei, auf AZ-Nachfrage.

Denn unter anderem muss ein Verkehrsteilnehmer darauf achten, sein Tempo bei schlechten Straßenverhältnissen oder Schnee zu drosseln. Zudem muss er eventuell am Fahrzeug erstmal die Abdeckung entfernen oder die Scheiben freikratzen. Das erfordert Zeit. Und „Zeitdruck ist ein schlechter Beifahrer“, sagt Mücke.

Der Polizist verweist auf Erfahrungswerte: Speziell in der Zeit, in der das Wetter winterlich wird, verzeichnen die Polizisten über einige Tage einen merklichen Anstieg von Blechschäden. Laut Mücke müssen sich die Verkehrsteilnehmer erstmal auf die veränderten Verhältnisse einstellen. Er weist außerdem darauf hin, dass bei schlechter Sicht – bei einer Sichtweite von höchstens 50 Metern – nicht schneller als 50 Stundenkilometer gefahren werden darf. Das ist der Abstand zwischen zwei Begrenzungspfeilern am Straßenrand. Außerdem solle man auch einen höheren Sicherheitsabstand achten.

Den Hinweis, dass sich alle Verkehrsteilnehmer auf winterliche Verkehrsbedingungen einzustellen haben, meint Mücke auch einschließlich der Radfahrer und Fußgänger. Sie sollen für reflektierende Kleidung und funktionierende Beleuchtung sorgen.

Von Kai Hasse

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