Hunderte Stendalerinnen tanzen für ihre Selbstbestimmung

Zeichen gegen Gewalt in Stendal

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Zum Abschluss ließen die Teilnehmer rote Luftballons steigen. Etwa 200 Menschen machten bei „One Billion rising“ auf dem Stendaler Marktplatz mit. Es war das bereits zweite Mal, dass Stendal bei der Aktion teilgenommen hat.

Stendal. Regen? Egal. 200 Stendaler haben sich trotz miesen Wetters am Sonntag getroffen, um unter dem Motto „One Billion rising“ ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen und Kinder zu setzen.

Vortänzerin: Elfi Baumann zeigte die Schritte.

Parallel in 190 Ländern wurde der Valentinstag genutzt, um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen – in Deutschland in 140 Städten, darunter Stendal. Viele Sportvereine, Schulen und andere Gruppen hatten in Stendal teilgenommen. Organisator war der Kreissportbund Stendal mit dem Projekt „MUT – Menschlichkeit und Toleranz im Sport“ sowie die Projektgruppe „Gemeinsam gegen Gewalt“ aus mehreren Institutionen sowie das Bündnis für Familie. Die Gleichstellungsbeauftragte Birgit Hartmann: „Wir wollen ein Zeichen setzen, und diese Veranstaltung zur Tradition machen.“ Elfi Baumann vom Verein „TV Popcorn“ übte den Tanz mit den Sportlern ein.

Vor Ort tanzten Teilnehmer aus Hildebrandt-Gymnasium, Winckelmann-Gymnasium, Hasseler Sportverein, TV Popcorn, SV Altmark Iden, Pestalozzi-Schule, Day-Fit Stendal, BBS Stendal, SV Medizin, aus der Goethe-Schule, der Ganztagsgrundschule, des Privatgymnasiums, die Senioren des BRSSV und die Seniorensportgruppe „Seniorita“. Darunter waren auch Politiker und der Oberbürgermeister.

Von Kai Hasse

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