Teilflächenplan listet rund um Iden insgesamt drei Windkraft-Zonen auf

Wischedorf befürwortet Windräder bei Busch

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Windräder inmitten ostaltmärkischer Natur: Im Süden Arneburg-Goldbecks leben Anwohner mit den Vor- und Nachteilen der regenerativen Stromerzeugung. Im Wischedorf Iden in der Mitte der Verbandsgemeinde gibt es noch kein Windrad.

Iden. „Wir haben noch kein einziges Windrad in unserem Gebiet“, hält Idens Bürgermeister Norbert Kuhlmann mit seiner Sympathie für den Bau von Windkraftrotoren am Donnerstagabend im Gemeinderat nicht hinterm Berg.

Seine Ansicht findet mit sechs Ja-Stimmen, zwei Ablehnungen und einer Enthaltung die Mehrheit. Ohne Wirkung blieben die Zweifel von Rätin Sieglinde Feresztyn aus Sandauerholz über die Größe der südöstlich vom Ortsteil Busch befindlichen Windkraftzone. Klar gegen jedes Windrad hatte sich auch Idens Ratsälteste erklärt. „Wem nutzt das?“, fragte Elke Graul und lieferte die Antwort gleich mit: „Es können nur Leute sein, die hier Land haben. “ Sie wisse von vielen Arneburgern, die unter den Windrad-Schatten leiden.

„Iden hat gar keine Flächen für Windräder, wenn das Landschaftsschutzgebiet Altmärkische Wische nicht in Kraft tritt“, hatte Kuhlmann vor der Abstimmung erläutert. Mit dem Beschluss will der Rat Rotoren bei Busch erlauben. Die beiden nun neu in Plänen auftauchenden Areale nördlich und südlich von Iden lehnt er aber ab.

Von Antje Mahrhold

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