Behörde und Regionalpolizei bestrafen illegales Parken

Waldbad Wischer: „Wir starten eine Offensive gegen die Schwarzbader“

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Ordnungsamt und Regionalbereichsbeamte haben Falschparkern entlang des Waldbades an den Kreisstraßen nach Stendal und Wischer mit Strafzetteln den Kampf angesagt.

Wischer. Mit Start in die heiße Phase für Planscher und Sonnenanbeter tritt vor den Toren des Waldbades Wischer das alljährliche Falschparker- und Schwarzbader-Problem zu Tage.

Die Zuständigkeit dafür, Illegalität in staatliche Bahnen zu lenken, liegt zu allererst beim Ordnungsamt der Verbandsgemeinde. Allerdings setzt die Behörde nun auch verstärkt auf die Mithilfe der Regionalbereichsbeamten, denn Arneburg-Goldbecks Hoheitsgebiet grenzt entlang der Absperrzäune des Baggerlochsees an Flächen, für die die Kreisstadt Stendal verantwortlich ist.

Strafzettel in Form von teuren Knöllchen heften Mitarbeiter des Verbandsgemeinde-Ordnungsamtes an die Autoscheiben von Waldbadgästen, die vor den Zäunen parken, um damit anscheinend Ausgaben für das Eintrittsgeld zu sparen. Das Problem beschäftigt die Betreiber des Naherholungsgebietes bereits seit Jahren. Immer wieder kommt es zu Zerstörungen der Absperrzäune und zu Problemen mit Müll, den achtlose Zeitgenossen an den unbewirtschafteten Ufern des Waldbades zurücklassen.

„Wir starten eine Offensive gegen die Schwarzbader“, kündigt Karsten Rottstädt im Gespräch mit der AZ an. „Es ist ganz gut, wenn das schon mal in der Zeitung steht“, hofft der Leiter des Verbandsgemeine-Ordungsamtes auf erzieherische Effekte. Weil seine Zuständigkeit an der Verbandsgemeinde-Grenze in Höhe des Waldweges aber endet, setzt er auf die Kooperation mit Arneburg-Goldbecks Regionalbereichsbeamten. Die dürfen Strafzettel nämlich auch auf Stendaler Gebiet verteilen. „Einmal Falschparken auf dem Waldweg kostet 30 Euro“, kündigt Rottstädt an.

Von Antje Mahrhold

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