Auch am Tag 4 gibt es keine Spur von der kleinen Inga Gehricke

„Wir haben leider gar nichts“

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Heute wurden die Suchmaßnahmen nach der verschwundenen Inga mit weiteren Einsatzkräften verstärkt. Ein Hubschrauber flog mit Wärmebildkamera die Wälder ab.

kr/mei Wilhelmshof. „Wir gehen immer noch davon aus, Inga lebend zu finden“, sagte heute Mike von Hoff. Der Magdeburger Polizeisprecher musste allerdings auch am Tag 4 des Verschwindens der Fünfjährigen einräumen: „Wir haben leider gar nichts“.

Von dem Mädchen, das Samstagabend vom Holzholen für ein Lagerfeuer nicht mehr aus dem Wald bei Wilhelmshof zurück kehrte, fehlt weiterhin jede Spur.

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Am Nachmittag kamen zusätzlich Spezialhunde aus Riesa, Barnim und Stendal.

Heute waren die Suchmaßnahmen noch einmal intensiviert worden. Weitere Polizeikräfte wurden hinzugezogen, um die Wälder rund um Wilhelmshof abzusuchen. Am Nachmittag trafen elf Mantrailer (Spezialhunde) ein, die auf die Suche nach einer bestimmten Person spezialisiert sind. Ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera überflog Waldstücke, -wege und Kiesgruben, direkt auf dem Wilhelmshof wurde eine Güllegrube abgesaugt, an einem Löschteich arbeitete die Spurensicherung – alles ohne Ergebnis. Auch die Befragung von mehr als 90 Personen, die auf dem Gelände arbeiten, leben oder zu Besuch sind, brachte keine Spur.

Von Ulrike Meineke

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