Seit einer Woche Einsatz für die Verkehrssicherheit in Stadt und Landkreis Stendal

Winterdienst im Kreis Stendal: 100 Tonnen in einer Woche gestreut

+
Noch 1300 Tonnen Streusalz hat der Landkreis Stendal eingelagert, wie hier im Bauhof der Kreisstraßenmeisterei in Tangermünde.

Stendal/Landkreis. Eine Woche lang hatte Väterchen Frost seine eisige Faust um die Altmark geschlossen: Schnee und Eis haben für unsichere Straßen gesorgt und die Winterdienste sind seit einer Woche im Dauereinsatz.

Das betrifft die Dienste der altmärkischen Städte und den des Landkreises.

In der Kernstadt Stendal sind derzeit alle Winterdienst-Fahrzeuge im Dienst – ein LKW und fünf sogenannte „Multicars“ – kleinere Mehrzweckfahrzeuge mit Ladefläche. Der Winterdienst auf den Straßen der Ortschaften erfolgt durch beauftragte Unternehmen. Seit Beginn des Jahres sind laut Stadtsprecher Klaus Ortmann 50 Tonnen Streusalz und 50 Tonnen Splitt verbraucht worden.

Schwerpunkte des Streuens sind in Stendal die Straßen der „Stufe 1“, wie es aus der Verwaltung heißt – das sind Straßen mit öffentlichem Personenverkehr und Schülerbeförderung sowie innerörtliche Hauptverkehrsstraßen und Brücken. Sie werden mit Salz behandelt.

Weniger genutzte Straßen – Stufen 2 und 3 – werden nur bei größeren Schneehöhen freigeschoben. Gestreut wird hier nicht. In der vergangenen Woche gab es hier noch keinen Einsatz. Die Gehwege in Stendal werden derweil mit Splitt abgestumpft.

100 Tonnen hat die Stadt Stendal also bereits gestreut – etwa ein Viertel des Vorrats. Derzeit verfügt die Stadt nach Angaben von Ortmann noch über etwa 150 Tonnen Streusalz und 140 Tonnen Splitt.

Auch im Landkreis Stendal sind die Streufahrzeuge im Einsatz: In der ersten Woche des Jahres wurden bisher sechs Einsätze durch die Kreisstraßenmeisterei (KSM) Tangermünde und zwei Einsätze durch die KSM Osterburg gefahren, so eine Auskunft des Kreissprechers Edgar Kraul. Der Kreis ist zuständig für die kleineren Straßen im Kreisgebiet, die die einzelnen Ortschaften innerhalb seiner Grenzen verbindet.

Die KSM Tangermünde hat in der ersten Januarwoche 90 Tonnen Streusalz verbraucht, die KSM Osterburg kam auf 40 Tonnen. Zusammen haben beide Straßenmeistereien außerdem 28 Tonnen von sogenannter „Sole“ mit dem Salz Magnesiumchlorid verbraucht. Der Vorrat an Streusalz beträgt laut Kraul noch stolze 1300 Tonnen.

13 Mitarbeiter der Kreisstraßenmeistereien sind dafür im Einsatz – sieben in Tangermünde und sechs in Osterburg. Je Team gibt es ein „Erkunder“-Fahrzeug und weitere Streufahrzeuge. Tangermünde ist zuständig für 251 Kilometer Kreisstraßen, Osterburg für 225 Kilometer.

Von Kai Hasse

Kommentare